Nähen

Viele, viele Kinderschürzen

Mittagessen im Kindergarten? Ist doch inzwischen fast Standard. Weniger gewöhnlich ist, dass die Kids beim Kochen mithelfen dürfen. Das ist im Kinderladen, der vom Sohn  einer Freundin besucht wird, allerdings der Fall. Leute mit Kleinkind-Erfahrung wissen: „Kinderladen“ heißt meistens viel mithelfen (und damit sind die kochenden Kinder nur am Rande gemeint), denn irgendwo müssen die Kochschürzen für die Minis ja herkommen.

Stoff, Rollschneider und Scheidematte
Vor dem großen Nähen: Das Rohmaterial

Und egal wie niedlich das KInderkleidungsstückchen ist, das man herstellen möchte – wenn man es zehn mal hintereinander näht, verliert es seinen Reiz. Also bin ich kurzerhand auf Anfrage meiner Freundin zu ihr gefahren und wir haben die Schürzen gemeinsam genäht. Das noch um 10 cm verlängerte Schnittmuster hatte sie bereits auf Pappkarton vorbereitet, sodass wir mit dem Rollschneider keine 20 Minuten brauchten, um die Schürzen auszuschneiden. Dann allerdings ging es los: Wie befestigen wir nun das Schrägband? Rundherum, mit angesetzten Bändeln? Schrägband nur für die Bändel, die restlichen Säume umschlagen und absteppen? Wir haben uns dann für Schrägband drum herum und ein langes Stück für beide Bendel und die Schlaufe für den Kopf entschieden – ihr seht es auf dem Bild.

Schürze rot mit weißen Punkten und blauem Schrägband
Eine der fertigen Schürzen. Ab in die Küche!

Nach der Entscheidungsfindung saßen wir nochmal etwa eineinhalb Stunden, aber dann war es auch erledigt. Fazit: Nähe Großprojekte, wenn möglich, im Team. Immerhin kochen die Kinder ja dann auch im Team. Damit das möglichst kleiderschonend von Statten geht, haben wir übrigens ein Wachstuch vernäht, das sich für dieses Projekt bestens eignete. Das Schrägband – 45 Meter insgesamt! – kam von Peter und Sohn. Und nun dürfen a) die Kinder endlich mitkochen und b) die Schürzchen noch zu Kiddiekram!

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