Häkeln

Teddybären in Schwarzenbach

Bollybär Anati - ein gehäkelter TeddybärAm vergangenen Sonntag waren die BollyBears mit mir auf dem Kunstmarkt des Kulturvereins in Schwarzenbach an der Saale.  Die Bärchen zeigten sich von ihrer allerbesten Seite, schließlich wollten sie nicht nur mit den anderen tollen Sachen dort konkurrieren, sondern vor allem das Kind finden, das sie mit nach Hause nimmt.

Das mit der Konkurrenz war nicht so schwer… da ja die wenigsten Kinder Schmuck oder Gemälde kaufen wollen. Es waren auch nicht so viele Kinder da, war ja mehr was für Erwachsene, der Kunstmarkt. Aber Parvati, die ich zusammen mit Neela extra für den Kunstmarkt mitgenommen hatte, fand so schnell eine begeisterte Großmutter, dass ich nicht mal dazu kam, ein Foto von ihr zu machen. Schließlich hatte ich den Fotoapparat vergessen. Tja, Pech für mich, Glück für das Enkelkind, denn die liebe Oma hatte sich Parvati schon gesichert, bevor die ersten Besucher kamen, die so gar nicht mehr alle Bären ansehen konnten.

Aber auch andere Teddybären mussten nicht sehr lange warten. Ananti hat auch Großeltern gefunden, die jetzt ein tolles Weihnachtsgeschenk für ihre Enkelin haben – denn welches Kind mag keine Teddybären? Außerdem mache ich mir um Ananti keine Sorgen, denn sie ist für das Teddybären-Leben im Kinderwagen bestens ausgerüstet – mit der Kinderwagensicherung, die es auch bald im Teddybär Shop geben wird.  Da landet kein Bär mehr auf der Straße!

Aber am schönsten war die Begegnung zwischen Emil und Madhu. Emil ist auch ein Enkelkind – aber eins, das mit Oma und Mama zusammen da war. Emil ist noch ein Baby und er war noch etwas verschlafen, als er an unserem Stand vorbei kam, aber Madhu zauberte ganz schnell ein Lächeln auf sein Gesicht: Klar, wer kann einem honiggelben Teddybären widerstehen, vor allem, wenn er auch noch eine lustige Rassel im Kopf hat? Da hat auch die Oma nicht lange gezögert und Madhu für Emil mitgenommen. Ein bisschen gedulden muss der Kleine sich aber dann doch noch: Sie hat gesagt, den Teddy gibt es erst zum Nikolaus.

Jetzt sind nur noch Sajili und Neela übrig. Sie sind ein bisschen traurig, dass sie noch niemanden gefunden haben, aber ich bin davon überzeugt, dass auch sie noch ein gutes Zuhause finden werden. Einen Teddybären kann man schließlich immer gebrauchen, zumindest, wenn man Kinder hat. Außerdem habe ich versprochen, dass sie noch viele Schwestern bekommen, damit sie sich nicht so alleine fühlen.

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