Nähen

Riesenfreude über Riesenpucksack beim Riesenbaby

Vorab: Dieser Beitrag darf heute zum Freutag. Warum? Ich habe umsonst genäht – aber der Reihe nach. Schon vor einiger Zeit zeigt ich euch eine Patchworkdecke, von der ich hoffte, sie würde das Bärenkind, das so langsam aus seinen Schlafsäcken rauswächst, mit der Nachtwäsche für Große anfreunden. Nix da – das gute Stück durfte zwar mit ins Bett, aber der Schlafsack wurde weiter vehement eingefordert.

Hase mit Strampelsack im Detail
Na, was zeigt uns der Hase da?

In dieser Größenordnung werden Schlafsäcke nun echt teuer (wobei man auch für kleinere Modelle richtig viel Geld lassen kann!), richtige Stofffresser, wenn man sie selbst näht und im second hand-shop auch wirklich rar. Da ist es doof, wenn einer dieser guten Sommerschlafsäcke wegen eines kaputten Reißverschlusses den Geist aufgibt. Weil ich weiß, dass in unserer Wohnung im Sommer Temperaturen herrschen, bei denen wirklich jedes Stückchen Stoff nachts zu viel am Leib ist, habe ich den Reißverschluss also raus geschnitten und mit Hilfe eines Bündchens eine Art riesigen Pucksack gebastelt.

Hase mit Strampelsack
Einen Pucksack in Größe 110!

So eine Konstruktion half uns schon letztes Jahr über den Sommer. Stolz präsentierte ich mein neuestes Machwerk… da fiel es dem Bärenkind, dreieinhalb Jahre an der Zahl, wie Schuppen von den Augen: Mama, das ist doch für Babys! Ich brauche das nicht mehr! Den Schlafsack kann ein anderes Baby haben, ich nehme die Decke! Sprach’s – und schläft seitdem ohne Proteste unter seiner bunten Kucheldecke in der „Bärenhöhle“. Der Riesenpucksack passt auch prima an den Nachwuchs einer Arbeitskollegin. Und ich habe letzten Endes eine Stunde Aufwand gegen den Schlafsack-Kaufzwang getauscht – und dabei noch etwas Recycling betrieben. Mich freut’s! 🙂

 

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