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Notfallküche: herzhafte Muffins

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Es ist angerichtet!

Kochen und Backen sind hier ja eigentlich nicht so das Thema. Hin und wieder berichten die Frau Häkel oder ich aber über livehacks – neudeutsch für „Haushaltstipps“. Da hier seit Wochen erkältungstechnisch Land unter ist, habe ich in den letzten Wochen etwas kreiert, von dem ich glaube, dass es eine Erwähnung wert ist. Denn wenn nix mehr geht, gehen hier in der Regel herzhafte Muffins. Meine Kochrezpte finde ich in der Regel in den Untiefen des Internets, aber bei diesem Familienfutter bin ich selbst kreativ geworden. Möglich, dass ich nicht die erste bin, die auf die Idee gekommen ist, eine Backmischung auf Muffinformen aufzuteilen, aber ich bin zumindest die erste in diesem Haushalt, und deswegen schreibe ich es jetzt auch auf den Blog, so. Meine Ausgangslösung war tatsächlich as simple as that: eine aufbewahrte Backmischung für Roggenbrot wurde angemixt und mit einer gehackten Zwiebel und einer klein geschnittenen Paprika, ein paar italienischen Kräutern und einer Prise Salz gefüllt.  Die Muffins gehen dann wunderbar auf und im Inneren gart eine gemüsige Füllung. Mit einem selbst angesetzten Brotteig – hier habe ich dieses Rezept benutzt – habe ich es auch schon

Die herzhaften Muffins gefüllt mit Zwiebel und Paprika
Die herzhaften Muffins gefüllt mit Zwiebel und Paprika

probiert, der Effekt war der gleiche. Je nachdem, wie groß also der Kochnotfall ist, könnt ihr dieses Rezept also mehr oder weniger von der Pike auf kochen. Dann geht es noch ans Aufstocken: in der Regel serviere ich meine herzhaften Muffins mit Zaziki. Auch ein Salat wird gerne dazu gereicht – ich muss aber zugeben, dass ein Salat das Gericht ein bisschen aufwändiger macht. Nun könnte man einhaken, dass Paprika kaum ein Wintergemüse sind und das Gericht somit gar nicht in die Erkältungszeit passt. Das stimmt – ich habe hier beim Testen für die Fotos

Muffins gestapelt
Sieht das nicht appetitlich aus?

Kühlschrankreste verbraten. Mit Möhre oder Pastinake in kleinen Würfelchen schmeckt es auch, dann sollte man halt die italienischen Kräuter weg lassen und lieber eine Knoblauchzehe beimixen. Voraussetzung für die Zubereitung ist freilich, dass man ein Muffinblech oder Formen im Haus hat. Ansonsten kann man natürlich auch Brötchen formen, füllen und ausbacken. Mit einem Fertigteig bin ich mit zehn Minuten Arbeitszeit dabei (den Rest erledigt der Backofen), das ist unschlagbar. Reste kommen am nächsten Tag in die Lunchbox, aber ehrlich: es gibt selten Reste. Deswegen mag ich meine Kreation – kommt gut an, ist fix erledigt und ein paar Vitamine habe ich auch noch untergebracht. Für die nächste Zukunft wünsche ich mir allerdings, dass es hier wieder soweit bergauf geht, dass auf die Notfallküche nicht mehr zurückgegriffen werden muss, wenigstens bis zum nächsten Winter. Hatschi!

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