Nachhaltigkeit ·Rund ums Essen

Neue Kategorie: Nachhaltigkeit (mit Rhababer-Shake)

Milchshake aus Rhabarber und Erdbeeren
Aus Rhabarber, Milch und Erdbeeren mach Shake. Ein Hochgenuss!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Oder zurück. Oder, wie in diesem Fall: kaum einen Schatten. In den letzten Tagen wurde im Hintergrund gewerkelt. Frau Häkel und ich diskutierten ein bisschen, in wie weit das Franken-DIY mal wieder einen neuen Anstrich verdient hätte. Anstoß dafür ist keine werbeträchtige Umbaumaßnahme, die euch diesen Blog dann als „Neu! Neu! Neu!“ verkaufen will, sondern eine gewisse Ermüdung, die sich einstellt, wenn man Tag ein, Tag aus auf das selbe Blogdesign starrt. Da muss ein bisschen Veränderung her. Ihr werdet schon sehen. Eine kleine Baustelle haben wir schon aufgemacht. Zu den Kategorien ist die neue Rubrik „Nachhaltigkeit“ mit den Unterpunkten „Rund ums Essen“ und „Life Hacks“ hinzugekommen. Damit wollen wir dem Umstand, dass wir in letzter Zeit vergleichsweise viel über Ökologie, faire Bedingungen, Müllvermeidung und so weiter nachgedacht haben, Rechnung tragen. Aber auch die altgedienten Rubriken „Nähen“ und „Häkeln“ werden wir weiterhin mit Leben füllen. Nun freut es mich aber sehr, euch den ersten Beitrag in der Kategorie „Nachhaltigkeit – Rund ums Essen“ zeigen zu dürfen! Wer hier regelmäßig mitliest, weiß ja, dass ich derzeit versuche, unsere Vorratskammer mit eingemachten Lebensmitteln zu füllen. Da sich die Erfolge mit der Suppe bis auf weiteres in Grenzen halten, bin ich letzte Woche auf das Einkochen von Obst übergegangen. Den Start machte Rhabarber, mit dem ich ein Stück Kindheit verbinde. Rhabarber hat nämlich immer meine Oma eingemacht. An dieser Kindheitserinnerung wollte ich meine Mutter und meine Tante teilhaben lassen, also produzierte ich die erste Ladung eingemachten Rhabarber für die beiden. An dieser Stelle möchte ich den ersten Tipp in Sachen nachhaltiger Zeitplanung

Milchshake und Rhabarber
Der fertige Shake und der fertig eingemachte Rhabarber.

einschieben: das Rhabarber Schnibbeln braucht im Vergleich zum Gläser Sterilisieren und Zuckerwasser Kochen recht wenig Zeit, wenn man also schon Rhabarber einkocht, darf man ruhig etwas ergeiziger sein als ich mit meinen angepeilten zwei Gläsern 😀 Beim Einkochen hielt ich mich an dieses Rezept. Und während mein Rhabarber im Ofen blubberte, guckte ich traurig auf meine Rhabarberreste. Etwa die Hälfte dessen, was ich vorher abgeschnitten hatte, identifizierte ich nämlich als durchaus genießbar. Auf einem der Bilder sehr ihr das Verhältnis der beiden Haufen „Kompost“ und „essbar“ zueinander. Aus einer spontanen Eingebung heraus zerschnipselte ich die langen Fasern der Rhabarberstengel mit einer Küchenschere, ergänzte sie noch mit drei Erdbeeren, etwas Zuckerwasser vom Einmachen und einem Viertel Liter Milch. Das Ergebnis war ein traumhafter Shake. Und da ich Rhabarber nicht oft in meiner Küche habe, wird es auch weiterhin etwas Besonderes bleiben. Umso mehr freue ich mich, von diesem auch nicht ganz günstigen Lebensmittel wirklich alles verbraucht zu haben. Bei so viel Glückseligkeit ergänze ich auch gleich noch Tipp Nummer Zwei: Es scheint essentiell, den Fasern zunächst mit einer Schere zu Leibe zu rücken und sie in ca. einen Zentimeter kurze Stücke zu schneiden. Ansonsten stellen die Fasern mit dem Pürierstab nämlich das an, was meine langen Haare jeden Tag mit der Rundbürste machen – sie wickeln sich darum und machen das Gerät unbrauchbar. (Freilich hat das Franken-DIY auch das für euch vorab getestet. Was habe ich blöd geschaut.) Da es sich bei diesem Rezeptvorschlag um einen Beitrag zur Zero Waste Kitchen handelt, sende ich ihn zur Linkparty einfach.nachhaltig.besser.leben – und freue mich sehr über den ersten vollendeten Beitrag auf diesem Blog in unserer neuen Kategorie „Nachhaltigkeit“!

Update: Da Maria extra dazu eingeladen hat, verlinke ich diesen Beitrag noch nachträglich bei „Mach was daraus!“ – der Linkparty gegen Lebensmittelverschwendung!

3 Gedanken zu „Neue Kategorie: Nachhaltigkeit (mit Rhababer-Shake)

  1. Hallo!

    Finde ich super, dass Du so kreativ warst aus den Resten auch noch was Leckeres gemacht hast!

    Aus den Rhabarberschalen mache ich immer Sirup, der ist auch sehr lecker!

    Danke fürs Verlinken zu EiNaB!

    lg
    Maria

    1. Hallo Maria,
      danke für dein freundliches Feedback! Gibt es schon einen Entwurf Starttermin für die neue Linkparty, die du neulich hier angekündigt hast? Ich erhoffe mir viele weitere kreative Inspirationen!

      Viele Grüße, Lena

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