Nähen

Langarmshirts mit kleinen Details

Shirts mit langen Armen aus Jersey
Lässige Piraten-Ninjas

Weiß der Teufel, was mich da geritten hat – aber nachdem ich die letzten Shirts schon entgegen meinter Parole, dass Zeitersparnis einfach alles ist, unterschiedlich zugeschnitten habe, habe ich auch den nächsten Schwung Kinderhemden mit unterschiedlichen Details gearbeitet. Bei dem einen Langarmhemd sind lauter Reste verbraten worden: sowohl den Ninja-Piraten-Stoff als auch die anderen Schnipsel kennt ihr schon – zum Beispiel von dieser Sommerhose. Und hätte ich hier beim Zuschneiden in einen der Ärmel ein Loch reingeschitten, hätte das Hemd auch gestreifte Ärmel und keine einfarbigen bekommen :-/. Im Nachhinein gefällt es mir trotzdem sehr, auch wenn ich das weiße Garn auf dem blauen Stoff an den Ärmeln und am Saum etwas arg kontrastreich finde. Das zweite Hemd ist im Lagenlook nach dieser Anleitung genäht. Der gestreifte Stoff kommt genauso wie das pinke Bünchen aus der Wunderburg, die langen Ärmel sind pinker Viskose-Jersey von Peter und Sohn.

Ein Longsleeve im Lagenlook
Ein Longsleeve im Lagenlook

Und obwohl die die drei Posten alle separat erstanden haben, passen sie farblich perfekt zusammen! Für beide Shirts war der Regenbogenbody von Schnabelina wieder Mal die Vorlage. Einmal habe ich noch Taschen reingebastelt, einmal die Ärmel sowohl in lang als auch in kurz ausgeschnitten. Beim Shirt im Lagenlook habe ich auch darauf geachtet, an den Ärmeln pinkes Garn zu verwenden, das hat der Sache gut getan, finde ich. Beide Shirts – Größe 116 – werden vom Mini sehr gerne getragen und von mir sehr gerne angeschaut. Auf der To-Do-Liste steht noch eine ganze Reihe an Posten, aber mit Longsleeves bin ich für’s erste durch. Übrigens hatte ich angesichts des letzten Stoffmarktbesuchs im Nachhinein noch ein richtig schlechtes Gewissen. So viel Geld für Stoff – braucht es das? Gestern habe ich mir dann ad hoc eine neue Laufhose und ein Oberteil gekauft (der Wetterumschwung und die Einsicht, dass ich farblich auffälliger und damit sicherer laufen sollte, ließen keine langwierige Schnäppchenjagd oder Secondhand-Bummelei zu) und mit den zwei Teilen ziemlich genau das ausgegeben, was ich in den letzten eineinhalb Jahren in Stoff investiert habe. Vielleicht verliere ich inzwischen auch ein einfach den Blick für die Verhältnisse zwischen selbst hergestellter und gekaufter Kleidung… Die süßen Shirts schicke ich nun zu Made4Boys. Meine neuen Sportsachen habe ich heute Morgen schon ausgeführt, die haben Pause. Und ich? Gönne mir jetzt noch einen Kaffee, bevor ich in den Wochenendspurt starte. TGIF!

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