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Kuschelsocken als Weihnachts-give away

Kuschelsocken im Einmachglas Detail
Socken im Einmachglas: Die Einmachgläser haben noch eine Schleife und eine kleine Grußkarte umbekommen

Habt ihr alle Weihnachtsgeschenke selbst hergestellt? Ich nicht. Erstens habe ich dazu nicht die Zeit und zweitens wurden Wünsche an mich heran getragen – selbstverständlich zum Durchreichen an das Christkind! – , die ich mit meiner Nähmaschine gar nicht erfüllen kann. Ich verschenke aber sehr gerne selbst gemachte Kleinigkeiten an Leute aus meinem Umfeld, mit denen ich sonst oberflächlich zu tun oder eher eine geschäftliche Beziehung habe, das aber eigentlich jeden Tag. So drücke ich aus: „Ich habe an Sie gedacht!“, und das ist mir wichtig. So geht es mir zum Beispiel mit den Erzieherinnen aus dem Kindergarten: freilich sieht man sich täglich, aber für ein persönliches, wertschätzendes Wort bleibt kaum die Zeit – und das, wo das Kind mehr als die Hälfte seines wachen Tages mit den drei

"Kuschelsockerl" nach Charlotte Fingerhut
„Kuschelsockerl“ nach Charlotte Fingerhut

Frauen und den anderen 19 Wuselkindern verbringt. Also wollte ich wenigstens zu Weihnachten einen freundlichen Gruß da lassen. Auf einem anderen Blog las ich den Tipp, keine Kinderbastelei zu verschenken – und das leuchtet ein: mit selbst gemalten Kinderkunstwerken können sich die Kindergärtnerinnen zum einen vermutlich die Bude tapezieren und zum anderen wollte ja auch ich, und eben nicht der Babybär, einen Weihnachtsgruß da lassen. Nach einigem Überlegen landete ich bei diesem Kuschelsockerl-Schnittmuster, bei dem ich mir sofort dachte: das isses. Ein Paar kuscheliger

Ein Paar Schuckelsocken in der Draufsicht
Ein Paar Kuschelsocken in der Draufsicht

Socken für unter die Decke oder zum Lümmeln auf dem Sofa – das hätte ich auch gerne! (Aber das ist eine andere Geschichte, jetzt sollte es ja um eine nette Kleinigkeit für andere gehen…) Auf dem Stoffmarkt hatte ich für solche Aktionen bereits einen kuscheligen, roten Sweat mit Sternen darauf

gekauft, weißes Bündchen hatte ich auf Vorrat. An drei Paar Kuschelsocken arbeitete ich mit viel Muße einen knappen Vormittag, und das sehr gerne: schon beim Zuschneiden und Stecken war mir klar – das wird knuffig 🙂 Auf die Idee, die Söckchen dann in Einmachgläser zu verpacken, brachte mich unsere Frau Häkel, die vor einiger Zeit mit einer selbst gemachten Marmelade in eben so einem Glas um die Ecke kam -und die rote Marmelade mit

Die eingemachten Söckchen mit Schleife und Karte
Die drei Paar eingemachten Söckchen

Schleifchen drum sah einfach zu niedlich aus und diese Optik wurde von mir frech nachgemacht. Die Gläschen habe ich aus einem Laden in der Nürnberger City. Sich für seine eigenen Kreationen zu loben stinkt nun eigentlich gewaltig. Ich sage also mal: mit dem Eindruck des kleinen Weihnachts-give aways bin ich sehr zufrieden und hatte aus das Gefühl, dass die Beschenkten sich freuten. Und dass die Verpackung hinterher nicht im Müll landen muss, ist für mich noch ein Extra!

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