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HOODY von Lybstes für einen neuen Erdenbürger

Hoody "HOODY" von Lybstes
Für ein neues Baby habe ich den Hoody „HOODY“ von Lybstes genäht.

Von den vielen, vielen Babys, die sich in meinem Bekanntenkreis ankündigen, habe ich euch ja schon vor ein paar Wochen berichtet. Was ich nicht dazu geschrieben habe: jedes einzelne Baby wird von meinen Leuten mit einmaliger Freude begrüßt. Der kleine Fratz, für den dieser Hoodie gedacht ist, wurde mir gleich dreimal vorgestellt: erst meldeten sich die Eltern (und die haben doch nach der Geburt eines Babys eigentlich genug zu tun), kurz darauf die Großeltern und dann nochmal meine eigenen Eltern, um mir von der Geburt des Kindes zu berichten. Die Geburt eines neuen Erdenbürgers ist und bleibt einfach etwas besonderes, egal, ob es sich um das erste oder das vierte Kind in der Familie handelt. Der Mini, dem dieser Hoodie gehört, ist in eine Familie mit zwei großen Brüdern hineingeboren worden. Mit der Familie verbindet mich, dass sie, wie ich, aus Hessen stammt und im bayerischen Exil lebt. Okay, es verbindet uns noch mehr, aber für Exil-Hessen ist das eine entscheidende Gemeinsamkeit 😉

Der Hoodie, den ich euch heute zeige, ist nach dem Schnittmuster „HOODY“ von Lybstes

Hoodie ungetragen
So sieht der Hoodie ungetragen aus. Seht ihr die geometrischen Tiere?

entstanden. Das war mal wieder ein Schnitt, der mir auf den ersten Blick gut gefallen hat. Und in der Probiergröße 62 gibt es ihn sogar for free. Bei den gängigen Schnitt-Hipes kann ich in der Regel gar nicht mitmachen. Mein Offline-Leben abseits der Nähmaschine lässt es nicht zu, dass ich zeitnah neue Schnitte ausprobiere. Und da ich ja gerne in Serie und für den Alltag nähe, brauche ich verlässliche Schnitte, die abends husch husch an der Nähmaschine umgesetzt werden können. Da ist nicht viel Spielraum für Experimente. Bei einem Kleidungsstück in Größe 62 kann man aber einige Experimente wagen, weil sich der Aufwand in Grenzen hält. Die einzelnen Teile des Schnittmusters sind schnell zusammen geklebt, das wenige Material, das ich brauche, habe ich in der Regel immer hier. Als ich den HOODY durchs Internet geistern sah, wusste ich direkt genau, aus welchen Stoffen ich ihn machen wollte. Ein oder zwei Tage zuvor hatte ich bei Peter und Sohn zwei

Detail Eingriffstasche
Wozu braucht ein Baby eine Eingriffstasche? Ich weiß es nicht. Aber das Bild zeigt klar: der Teddy braucht sie!

Jerseys in der Auslage gesehen, die mir gut gefallen haben – verspielt, aber nicht brüllend niedlich. Das mag ich. Auf altrosa Grund tummeln sich aus geometrischen Figuren zusammengesetzten Krokodile, über den blauen Stof fliegen origami-ähnliche Möwen. Durch ihr ähnliches Design passen die beiden Stoffe wunderbar zueinander, wie ich finde. Bei der Bündchenware wurde ich in der Wunderburg fündig. Und mir war auch sofort klar, das ich den HOODY mit einer Kapuze und eier Eingrifftasche nähen möchte. Wozu ein Neugeborenes eine Kapuze und eine Eingrifftasche braucht? Ich weiß es nicht, aber ich fühlte, dass es einfach sein muss… Und ich finde es bei jedem Blick auf das Teilchen eine gute

Teddy sitzend
Der Teddy post eben gerne. Die Farben schmeicheln seinem Teint.

Entscheidung. Durch die vielen Schnittteilungen ist der HOODY natürlich kein Zeitwunder, aber er soll ja auch etwas besonderes sein und nichts, das ich nun in Serie nähe. Außerdem kann, wenn das Baby mal zu groß für den Hoodie geworden ist, ein Kuscheltier den Pulli auftragen, und Kuscheltiere haben ja völlig andere Ansprüche an Kleidung als Babys!

Als Modell hat wieder einmal der Teddy hergehalten. Beim shooting hat der Teddy auch wirklich alles gegeben, um den Hoodie in einem guten Licht dastehen zu lassen. Unglaublich, wie gut dessen Maße die eines menschlichen Frischlings treffen. Mit seinen Modelmaßen darf er das gute Stück auch auf dem Laufsteg von Nähfroschs Linkparty für kostenlose Schnittmuster tragen.

Wir freuen uns sehr über dich, neuer Erdenbürger!

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