Häkeln

Häkelzubehör selbst gemacht – Plarn

plarn
ein Knäuel selbst gemachtes Plarn – eher unansehnlich?

Plarn? Was genau soll denn das darstellen? Tja, es ist einer der neuesten Häkel- und Recycle-Trends! Lustigerweise funktioniert das Wort auf Englisch genau so gut wie auf Deutsch: Plastik + Garn = Plarn. Es geht um Garn, das aus alten Plastiktüten hergestellt wird, am Besten aus diesen ganz dünnen Tüten, die man im Supermarkt oder auf dem Markt für Obst und Gemüse bekommt.
Da ich eine notorische Plastiktüten-Sammlerin bin, finde ich die Idee ziemlich gut. Deshalb habe ich beschlossen, meine über drei Jahre gesammelten Plastiktütchen jetzt mal zu etwas zu verarbeiten, mit dem man häkeln kann. Wo genau ich meine Anleitung her habe, weiß ich nicht mehr so genau, sie war aber genau so wie diese hier (die hier hat stylische Grafiken).

Weil ich auch mal eine Anleitung gefunden habe, um Wollknäuel zu wickeln, die nicht wegrollen (eine ziemliche Arbeit), habe ich diese Technik natürlich auch für das Plarn angewandt. In etwa zwei Stunden hatte ich ein ansehnliches Knäuel zustande gebracht. Allerdings ist es eine fitzelige Arbeit und Herr Häkel hat irgendwann wegen dem Geraschel im Wohnzimmer protestiert. Man muss trotzdem was wegschmeißen, aber das lässt sich kaum vermeiden. Bin mal gespannt, wie es sich mit der Häkelnadel verarbeiten lässt! Für alle, die nicht so gerne häkeln: Bestimmt kann man auch damit stricken… denke ich mal.

Ein Gedanke zu „Häkelzubehör selbst gemacht – Plarn

  1. Hallo Anna,
    bei mir liegen seit ca. 1,5 Jahren große Plastiktüten voller Tragetaschen, damit wollte ich auch recyceln – allerdings eher in Richtung Folien zusammenbügeln und daraus etwas Neues nähen.
    Das Häkeln ist natürlich auch eine gute Idee 🙂 ich bin gespannt welche Modelle es werden!
    Viele Grüße
    Ulrike

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