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Es ist nie zu spät für Melonensalat

Feta-Wassermelonensalat
Salat von Feta und Wassermelone

31 „likes“. Einundreißig. Zehnhocheinsmaldreipluszehnhochnull. Leute, was freue ich mich über diese Resonanz zu meinem Sommerkleid! Und was freue ich mich über mein Sommerkleid, das inzwischen schon kräftig ausgeführt wurde. Auch heute möchte ich es wieder anziehen, wenn ich mit Junior und einer Junior-Kumpeline draußen bin. Das Kind und ich treffen nicht mehr so häufig aufeinander, seit ich mehr Stunden auf der Arbeit mache. Dafür kriege ich aber die lustige Zeit mit dem Kind ab – schließlich will man die knappe Zeit zusammen schön verbringen – und Vater Näh hat den Alltag zu bewältigen. Irgendwie krass, wie tief Rollenbilder sitzen, auch wenn man sich dann mit vertauschten Geschlechtern füllt. Wir arbeiten dran. Dabei muss ich sagen, dass mir verschiedene Dinge an dieser Arbeitsteilung, die eine kluge Kollegin mal „das Schlechte, nur anders rum“ nannte, gut gefallen: ich komme heim und die Bude ist sauber, der Kühlschrank

Salat mit Basilikum
Schatten spendet der Basilikum

voll und das Kind abgefüttert. Dieses ewige Kümmern der Teilzeitarbeit ist plötzlich weg. Ob die richtigen Klamotten für morgen auf der Leine hängen, das Geburtstagsgeschenk für die Party am Wochenende besorgt wurde oder das Abendessen angemessen nähstoffreich ist, überblickt derzeit jemand anderes und das ist eine enorme Erleichterung. Da ich aber im Moment auch viel zu Hause am Schreibtisch arbeite und mich also ab und an selbst sättigen muss, sind bestimmte Sachverhalte doch noch nicht ganz aussortiert. Und da kommt dieser Feta-Melonensalat ist Spiel. Auch meine Bereitschaft, mir selbst eine ordentliche Mahlzeit zuzubereiten, nimmt gehörig ab, wenn ich alleine bin. Ergo futtere ich dann die Joghurts leer oder schmiere mir lauter pappige Brote, die ich dann lustlos, am besten noch vor dem PC, verspeise. Ich muss ja arbeiten. Via Pinterest stieß ich aber, ohne das ich konkret gesucht hätte, auf das Rezept für einen Melonen-Feta-Salat. Im Rezept wurde mir versichert, es sei hip-hip-hip und der Trend des Sommers! Leider war der Eintrag vom Juni

Feta, Melone, Basilikum, Olivenöl
Feta, Melone, Basilikum, Olivenöl. So einfach ist das.

2014. Und obwohl ich gar keine Wassermelone mag, machte ich mich auf die Suche nach mehr. Es sah einfach so lecker aus! Nach einem kurzen Probelauf setzte sich meine favorisierte Mixtur dann wie folgt zusammen: Feta und Wassermelone zu gleichen Teilen mundgerecht würfeln, etwas frisch gehackten Basilikum drüber, mit Olivenöl beträufeln, mischen. Die Zubereitungszeit liegt bei unter fünf  Minuten und eine Portion reicht mir als leichtes Mittagessen. Dass ich keine Wassermelone mag, tut der Sache übrigens keinen Abbruch. Den Salat liebe ich trotzdem. Die Kerne lasse ich übrigens drin, die stören nicht. In Rezeptvarianten werden sogar extra geröstete Kerne hinzugefügt, für meinen Teil wird das Kriterium „SCHNELL!!!“ für das Mittagessen nicht mehr erfüllt. Über Anregungen zur schnellen und muttitauglichen Küche freue ich mich übrigens. Denn die Neuentdeckung dieses Salats hat mir mal wieder gezeigt, dass es doch noch Ecken an der Hausarbeit gibt, die ich nicht nur lieber mache als andere, sondern die ich eigentlich ganz gerne mache – kochen zum Beispiel. Was es heute Abend für die Meute zum Abendessen gibt? Keine Ahnung. Das regelt jetzt jemand für mich 🙂

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