Nähen

Endlich! Küchentücher für mich!

Küchentücher Detail Front und Rücken
Meine Küchentücher – einmal von vorne, einmal von hinten

„There is no try. Only do.“ (Aus der Gebrauchsanweisung meiner Overlock)

Nachdem ich an verschiedenen Stellen schonmal von meiner Neigung zu selbst gemachten Küchentüchern aus Stoff – entweder zum Rollen oder zum Hängen – berichtet hatte, die Eigentkreationen dann aber immer an Liebhaber_innen verschenkt hatte, bin heute ich dran:

Küchentücher in Reihe gelegt
Küchentücher-Parade

als weiteres Übungsstück an der Overlock ist ein Satz genähter Küchentücher aus Baumwolle und Frottee entstanden. Der Stoff für die farbige Front war mal ein Geschenk und passt farblich und vom Motiv gut in meine Küche, die Rückseite besteht aus den übrig gebliebenen Eingeweiden eines schon für ein anderes Projekt geschlachteten Handtuchs. Ich hatte ja schon einmal berichtet, dass mich die Nacharbeit – waschen, aufhängen, ausbessern – dieser an sich coolen Idee eigentlich abschreckt. In der Zwischenzeit fällt hier aber merklich weniger Wäsche an, sodass ich einen weiteren Schritt in Richtung Müllvermeidung gehen wollte: auch wenn die Papierküchentücher aus unserem Haushalt nicht ganz weg zu denken sind, ist doch jedes Mal eines gespart, wenn ich statt dessen mein Elite-Wischtuch geschwungen habe! Wie ihr dem obigen Denkanstoß entnehmen könnt, sind die Tücher mal wieder im Zuge meines Overlock-Grundkurses entstanden. Diesmal hat es wohl am längsten gedauert zu entscheiden, welche

Küchentücher aus Frottee und Baumwolle
Erwischt! Der fertige Haufen Küchentücher

Maschine den Stoff zu fressen kriegt. Da ich aber weiterhin Ü-B-E-N muss, bekam dann doch die Overlock den Zuschlag. Die Ecken der Tüchlein nähte ich also nicht ganz aus, drehte dann die Nadeln hoch, wendete vorsichtig und nähte die nächste Naht direkt Stich an Stich weiter, sodass ich auch hier die Ecken vor dem Wenden einkürzen konnte. Trotz dieses etwas umständlichen Manövers war die Zeitersparnis gegenüber meiner Nähmaschine (inzwischen hat sie den Spitznamen „die Treue“ bekommen) deutlich. Mit allem Drum und Dran war ich etwa eine Stunde beschäftigt, genäht habe ich nicht mal zwanzig Minuten. In diesem Sinne sind diese Tücher dreimal etwas für mich: einmal meine neuen Küchentücher, zum zweiten ein Teil meines Wunsches, in diesem Haushalt weniger Müll anfallen zu lassen und drittens mein Lernfortschritt an der Overlock. Deswegen schicke ich die Putzis nun auch zu RUMS!

PS: Wer errät, welches Zitat ich da falsch zugeordnet habe, kriegt einen Extra-Applaus in Anwesenheit der Overlock und der Treuen 😉

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